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Montag, 26. Dezember 2011

Rezept: 3 – 2 – 1 meinz



 3 – 2 – 1 


Mehr ist es nicht. Und daher unfassbar einfach zu merken.
Es handelt sich hier um einen simplen Mürbteig. Im Grunde genommen eine einfach Sache, die aber doch immer wieder zu Verwirrung führt. Und da ich über Weihnachten verreist bin, dacht ich mir ich hinterlasse einen kleinen aber feinen post. Vielleicht hat der ein oder andere ja frei und kann nach der Weihnachtsbäckerei gar nicht mehr aufhören damit. Macht aber auch unglaublich viel Spass einfach ein paar schöne Formen aus Mürbteig auszustechen und nach dem backen zu verzieren.


Also zum Rezept:

3 Teile Mehl (z.B. Typ 405)
2 Teile Fett (kein Öl!)
1 Teil Zucker


Das Fett holt ihr am besten schon eine halbe Stunde vor dem backen aus dem Kühlschrank. So ist sie nicht zu hart und kann sich gut mit den anderen Zutaten verbinden.
Zum Fett gebt ihr den Zucker dazu.
Das ganze vermischt ihr erst mal.
Aber bitte nicht schaumig rühren! 
Und nun das Mehl dazu. 
Knetet alles gut aber fix durch. 
Wenn ihr zu lange knetet lässt sich später euer Teig nicht gut verarbeiten. 

Den Teig könnt ihr jetzt entweder erst mal eine Weile in den Kühlschrank legen oder wie ich das immer mache, einfach eine halbe Stunde in den Froster legen. Keine Sorge, so schnell friert der nicht ein. Kühlt aber schneller runter und kann so schneller weiter verarbeitet werden. Wenn sich der Teig nicht mehr so einfach verarbeiten lässt wie am Anfang, einfach wieder in die Kühlung legen. Es reicht auch wenn ihr nur einen Teil des Teiges zum verarbeiten holt. So ist immer kühler Teig zur Verfügung.


Variationen:
Ihr könnt zum Teig 1-2 EL Wasser oder Pflanzendrink dazu geben wenn ihr ihn etwas geschmeidiger haben möchtet. Wasser ist natürlich neutral im Geschmack. Wird aber gerne für Pies verwendet. Achtet darauf das die Flüssigkeit schön kalt ist.

Damit der Teig etwas mehr Pepp im Geschmack bekommt könnt ihr z.B.
* Vanille oder Zitronenaroma dazu geben
* Gewürze, an Weihnachten z.B. Zimt oder fertige Mischungen wie für Lebkuchen
* Nüsse:
dafür ersetzt ihr 1 Teil der Mehlmenge mit fein gemahlenen Nüssen wie Haselnüssen oder Mandeln. Für die leichtere Verarbeitung ist es sinnvoll nur 1/3 der Mehlmenge zu ersetzen
z.B. 300 Mehl
daraus werden:
100 g fein gemahlene Mandeln
200 g Mehl



Wie viel Mürbteig braucht man denn für eine Kuchenform?
Das kommt darauf an wie groß eure Form ist. Für eine 24ger Springform reicht es mit einem Teig zu arbeiten dessen Bezugsgröße 150 g Mehl beträgt.
Also

150 g Mehl
100 g Butter
50g Zucker



Wenn mal ein Rest vom Teig bleiben sollte backt diesen einfach separat mit und nascht hinterher einen kleinen Keks. Oder friert den Teig ein. Der Teig taut problemlos und zügig auf und man kann ihn beim nächsten mal auch einfach in den frischen Teig mit verarbeitet.
Nur denkt daran, den Teig nicht zu lange kneten.



So, viel Spass beim backen und naschen

eure Sookie

Kommentare:

Goldkind hat gesagt…

Danke für das Rezept, das es so einfach und lecker sein kann vergessen viele!

Viel Spaß wo auch immer du hinverreist... ;)

PD hat gesagt…

Hallo Sookie,

schreibst Du denn noch einen Weihnachtsreport für http://veggie-blogger-network.blogspot.com/2011/12/vbn-bloggerinnen-report.html ?